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Livigno

Freitag, 23. Juni: Benzingeruch liegt in der Luft. Ein fernes Grollen kommt langsam näher und allen in Marienberg-Gebirge wird klar: Das Bikerteam trifft sich zur großen Tour! Die Kräder sind beladen und die Reiseroute steht fest. Startfreigabe für die Bikertage 2017. Unser erster Tourentag führte uns über den Erzgebirgskamm ins benachbarte Böhmen und auf kleinen Straßen weiter bis nach Südmähren. Das Etappenziel ist das Schloßhotel im 374 Kilometer entfernten Frain an der Thaya oder eben Vranov nad Dyji. In Reitzenhain flogen wir über die Grenze und danach zügig hinab ins Egerland. Eine Stunde später kam sogar die Sonne aus den Wolken hervor und im Angesicht leerer Straßen hatten wir nur noch ein breites Grinsen im Gesicht. Mutowitz, Lischan und später Paulshof und Karlsdorf: Wir befinden uns in Nordwestböhmen im Landkreis Laun. Die kleinen und meist unbekannten Orte auf der Tour nach Südmähren fliegen an uns vorbei. Wir tauchen ein in eine abwechslungsreiche Gegend, deren kleine Straßen fast uns alleine gehören. An der Kreisstraße 236 von Svata nach Zditz am Rande des Landschaftsschutzgebietes Krivoklatsko – auf Deutsch Pürglitzer Wald - erspähten wir einen korrekten Pausenplatz mit Tischen, Bänken und ordentlichem Ausblick in die Landschaft. Nach der Stärkung im Schoße von Mutter Natur schwangen wir uns wieder auf die Kräder und pressten die Pneus in die Kurven der abermals fast autofreien Straßen hinunter ins Tal der Moldau.

Frain an der ThayaIn Seltschan haben wir nun bereits die Hälfte der Strecke nach Frain an der Thaya zurückgelegt. Der Ortskern des heutigen Sedlčany gehört zu den ältesten Siedlungen in Mittelböhmen und wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Gut gemacht! Im Angesicht einer Landschaft aus Hügeln, kleinen Tälern und kurvigen Straßen entlang prächtiger Alleen strömt ein Hauch von Toskana durch den Helm. Was für eine schöne Gegend! Vom südostböhmischen Datschitz sind es nun nur noch wenige Kilometer bis nach Mähren. In Vysočany - zu Deutsch Wisokein – biegen wir ostwärts ab und fliegen hinab ins Tal der Thaya, die hier das Ende des Stausees von Vranov oder eben Frain bildet. Nach einem Blick zur Burg Bitov hoch über dem Thaya Stausee machten wir uns an die letzten 10 Kilometer der heutigen Tagestour. Am späten Nachmittag erreichten wir Vranov nad Dyji oder eben Frain an der Thaya. Hier im Zamecky Hotel – also dem Schlosshotel - haben wir stilecht die erste Übernachtung gebucht. Nach 374 Tourenkilometern waren wir dehydriert, hungrig und chronisch unterhopft. Was liegt also näher, diesen herrlichen Tag mit dem Besuch des benachbarten Gasthauses passend zu umrahmen. Herrschaftlich angerichtet verabschiedeten wir den Tag und betteten unsere müden Häupter im Schlosshotel zur Ruhe. Gute Nacht, meine Herren. Hier gehts morgen weiter

 

Tourentag 1: 23.06.2017
Zschopau - Vranov nad Dyji (CZ)

 

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