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Livigno

Sonnabend, 28. Mai: Es ist sehr frisch am Morgen dieses ersten Tourentages. Uns ist das vollkommen egal, denn die Vorfreude auf die heutige Tour steht uns allen ins Gesicht geschrieben. Wir strahlen wie Hanne, als wir uns gegen 10 Uhr am Rasthof Vogtland an der A72 bei Plauen treffen. Von hier aus nehmen wir nun die folgenden 650 von insgesamt 733 Kilometern in Angriff. Am Dreieck Hochfranken wechselten wir auf die A93 in Richtung Regensburg und waren gegen 14:30 in Garmisch am Alpenrand. Den ersten Platzregen gab es südlich von München und wir waren mehr als erleichtert, dass im Tiroler Inntal die Sonne schien. In dieses kamen wir über den Fernpaß, dessen Befahrung jedoch keine Freude war. Unmengen von Autos galt es zur Aufgabe zu überreden, bis wir in Landeck den Inn überquerten und auf die schön gelegene Reschenstraße in Richtung Engadin wechselten. Über Pfunds, Martina und Zernez (CH) kamen wir schließlich an die Auffahrt zum Ofenpaß, in die wir voller Begeisterung einbogen. Nach der Ortsausgangstafel zündeten wir die Nachbrenner und flogen die gut ausgebaute Straße bis zum Abzweig in den Tunnel nach Livigno hinauf. Die Fahrt durch die einspurige Röhre ist immer wieder ein lautstarkes Erlebnis und wir legten noch ein paar Oktaven auf! Einige Minuten später standen wir auf der Staumauer des Lago di Livigno an der Grenze vom Schweizer Engadin nach Italien. Es war bereits sehr später Nachmittag, als wir die letzten 60 Kilometer bis ins lombardische Bormio in Angriff nahmen. So richtig entspannt konnte auch keiner mehr auf dem Krad sitzen und so wir waren froh, als wir gegen 19 Uhr im Hotel Gallo Cedrone im Skigebiet von Bormio 2000 ankamen. Ein langer, erster gemeinsamer Abend mit unendlich vielen Geschichten wartet nun auf uns!

An der ligurischen Küste bei TellaroSonntag, 29. Mai: Heute waren wir bereits früh munter, denn wir haben einmal mehr einen ordentlichen Tagesplan im Kopf. Also ran an den Trog und frühstücken. Wie es sich hier in den Bergen gehört mit ordentlich geräucherten Speck und einer richtig guten Salami. Pünktlich zum Ende des Frühstücks gab es dann aber einen kleinen Stimmungsknick, denn nun begann es auch noch zu regnen. Ehrlich gesagt hatten wir es ja schon erwartet, denn seit dem frühen Morgen hatte es sich immer mehr zugezogen. Begeisterung sieht anders aus! Was solls, Gummimäntel drüber und ab ging die Fuhre durch das Tal des Adda in Richtung Tirano. Kurz nach Tirano zweigt die SS39 ab, die uns über den Passo dell' Aprica nach Edolo brachte. Es schüttet noch immer, als wir südwärts ins Valcamonica einbiegen. Wir fahren durch Capo di Ponte und Breno, bis wir schließlich den Iseosee sehen. Aber eigentlich auch nicht, denn bis auf ein paar kleine Blick auf den See im Nebel haben wir nur den Dreck der Straße und den Regen von vorn und von oben vor Augen bzw. auf dem Visier! Es ist zum wegrennen oder besser wegfahren und das taten wir nun auch. Wir ziehen die Gashähne und brettern talwärts nach Brescia. Hier am südlichen Alpenende war es nun (vorerst) auch mit dem Regen vorbei und wir rissen uns die Gummiklamotten vom Leib. Über die A21, die A1 durch die Poebene und die A15 näherten wir uns langsam der Region Ligurien. Hier in den Bergen des ligurischen Apennin hatte uns nun auch der Regen wieder, der die letzten 100 Kilometer bis nach Tellaro bei La Spezia unser treuer Begleiter sein sollte. Ein Wolkenbruch mit wahren Sturzbächen schwemmte uns wohlbehalten vor die Pforte des Hotel Il Nido. Nach 394 km endlich da; der Regen verzog sich und machte der Sonne Platz! Warum ging das nicht eher... ?

Blick auf Corniglia, eines der fünf Dörfer der Cinque TerreBlick auf Portovenere in der Bucht von La Spezia (Ligurien)Montag, 30. Mai: Ein sehr langer Abend, der mit einem nächtlichen Bad im Meer endete, liegt hinter uns. Wir sind ausgeschlafen und genießen die warme Morgensonne. Nach dem Frühstück mit einzigartigem Blick über die Bucht von La Spezia packten wir die Kräder und verließen Tellaro in Richtung La Spezia. Wir haben heute wieder viel vor und wollen nach einem Besuch der weltberühmten Cinque Terre am Abend im toskanischen Scarlino sein. Na dann mal los zur 317 km langen Tour! Die erste Station war der malerische Hafen von Portovenere, der am südlichen Ende der Bucht von La Spezia liegt. Nach einem Fotostopp fuhren wir weiter in den Nationalpark der Cinque Terre, einem Mikrokosmos aus verwinkelten, engen Straßen und fünf Dörfern, die zum Teil an Felsen direkt über dem Meer kleben. Absolut genial und sehenswert. Als es in Monterosso al Mare wieder mit regnen begann, war dann aber echt Schluß mit Lustig! Ab auf die Piste ins 230 km entfernte toskanische Scarlino, wo wir im Agriturismo Il Cerrosughero für zwei Tage unser Lager aufschlagen werden. Hier gehts morgen weiter

 

Tourentag 1: 28.05.2016 Tourentag 2: 29.05.2016 Tourentag 3: 30.05.2016
Zschopau - Bormio (I) Bormio - Tellaro Tellaro - Scarlino

 

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